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Datum: 03.01.2019

Praktisch ein neues Quartier

Pläne zur Gestaltung des Petershagener Dorfanger reifen

Petershagen (sd). Ein Dorfanger ist gewöhnlich das kulturelle und gesellschaftliche Zentrum eines Ortes und seiner Bewohner. Bürgermeister Marco Rutter hat engagierte Pläne für das Petershagener Ortszentrum.

„Synergien nutzen und ein Ensemble schaffen“, ist der Grundgedanke bei Rutters Überlegungen zur künftigen Gestaltung des Petershagener Dorfangers. So bilden die Alte Schmiede und die Bibliothek Anfangspunkte für die weitere Entwicklung. So soll das alte und baufällige Bibliotheksgebäude abgerissen werden und an der Stelle ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude entstehen.

Auf der anderen Seite des Ensembles soll die alte Schmiede mit einer Anlagenzentrale als „moderner Ansatz in alter Kulisse“ erhalten und belebt werden. Von hier aus könnte ein Wärmenetz eingerichtet werden, von dem weitere Teile des Ensembles wie die Angerscheune, Kirche und sogar das Büdnerhaus sowie Nachbargrundstücke profitieren. Während der Dorfsaalverein die Bewirtschaftung des Gebäudes übernimmt, soll die Gemeinde das Gebäude übernehmen.

Ein derartiges Ensemble gebe es in der gesamten S5-Region nicht, weshalb Rutter sich dafür einsetzen will, die einzelnen Akteure enger zu verweben und so praktisch ein neues Quartier im Ort zu schaffen. Bereits jetzt bestünden gute Beziehungen, von denen mit der Weiterentwicklung alle profitieren könnten. Zudem seien Maßnahmen im Kulturquartier förderfähig und würden Klima- und Denkmalschutzaspekte weitere Fördermöglichkeiten schaffen. Gleichzeitig würde die Ortsentwicklung gestärkt werden.

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