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Datum: 01.04.2019
Rubrik: Gesellschaft

Ursachenforschung geht weiter

Gutachten zum Straussee wird am 3. April 2019 vorgestellt / Bürgerinitiative lädt zum Frühjahrsputz ein

Strausberg (cm/hs). Der Straussee ist auch weiterhin das Dauerbrennerthema in Strausberg. Er verliert immer mehr Wasser und keiner weiß warum. Der Verein „Bürgerinitiative zur Erhaltung des Straussee“ fordert daher Aufklärung. So organisierte der Verein eine Demonstration, die am Rande der Verbandsversammlung des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) stattfand. Dass dieses Thema viele in der Stadt und im Umland bewegt, zeigt die hohe Teilnehmerzahl. Rund 500 Aktive machten ihrem Unmut Luft und forderten vom WSE endlich mehr Transparenz. Denn dessen Wasserentnahme, insbesondere durch das Wasserwerk Spitzmühle, sehen viele als Grund für den stetig sinkenden Wasserspiegel des Sees. Ob diese Entnahmen wirklich die Ursache sind, soll ein Gutachten klären, welches Ende des vergangenen Jahres in Auftrag gegeben wurde. Am 3. April sollen erste Ergebnisse aus diesem Gutachen im Rahmen einer öffentlichen Bürgerstunde bekanntgegeben werden. Wie brisant das Thema ist, zeigt sich vor allem daran, dass immer mehr Menschen sich aktiv in die Diskussion einbringen. Denn der See erfüllt ja die unterschiedlichsten Funktionen. Gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels spielen Seen dieser Fläche eine große Rolle, tragen sie doch bei hohen Temperaturen zur Kühlung des Umfeldes bei. Aber auch für die touristische Entwicklung der Stadt ist der See in seiner ganzen Schönheit ein wichtiger Baustein. So verwundert auch nicht, dass sich immer mehr Menschen für den See engagieren, zum Beispiel in der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Sees. So stieg die Zahl der Mitglieder des Vereins nach den Demonstrationen auf 135 , weitere Anträge liegen auf dem Tisch, wie der Vereinsvorsitzende Frank Weber bestätigte. Die Bürgerinitiative möchte aber nicht nur reden, sondern auch handeln. Deshalb ruft sie alle Strausberger am kommenden Samstag zum Frühjahrsputz auf. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Wasserturm am Marienberg. Wer Harke und Schubkarre hat, darf diese gerne mitbringen. Für die Entsorgung des Mülls hat die Stadtverwaltung entsprechende Vorkehrungen getroffen.

Foto: BAB/sd

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