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Datum: 15.04.2019

Kinderbauernhof geschlossen

Gesundheitsamt droht Betreiber mit Geldstrafe / Gelände für Besucher gesperrt

Börnicke (fw). Am vergangenen Wochenende wurde auf dem Kinderbauernhof in Börnicke noch Frühlingsfest gefeiert, nun wurde er vom Landkreis Barnim aufgrund von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz stillgelegt. Das geht aus einem Schreiben der Behörde hervor, das am 12. April 2019 erstellt wurde und den Medien durch die Bernauer CDU zugänglich gemacht wurde. Darin wird Betreiber Heiko Jesse untersagt, Tiere zur Schau zu stellen, Veranstaltungen mit ihnen durchzuführen und das Gelände medial als „Kinderbauernhof“ zu bewerben. Andersfalls drohen ihm bis zu 10.000 Euro Zwangsgeld.

Jesse zeigte sich über die Untersagungsverfügung entsetzt, doch reagierte nach eigenen Angaben umgehend. Er haben den Zugang zu dem Gelände am Montag gesperrt und alle geplanten Veranstaltungen abgesagt. Jesse will gegen die Schließung durch den Landkreis allerdings juristisch vorgehen.

Bereits im Februar drohte der Landkreis mit der Schließung des „Kinderbauernhofes“. Die Untere Bauaufsichtsbehörde sah die aktuelle Nutzung aus bauordnungsrechtlicher Sicht als illegal an. Daraufhin organisierte die Bernauer CDU eine Online-Petition, die die Offenhaltung zum Ziel hatte. Seit der Initiierung Mitte März dieses Jahres hatte sie knapp 3.950 Unterstützer gefunden, knapp 1.500 von ihnen kommen aus Bernau. Um den Bauernhof aus bauordnungsrechtlicher Sicht zu retten, hätte es einer Änderung des Flächennutzungsplanes bedürft. Ein entsprechender Antrag liege der Bernauer Stadtverwaltung laut CDU-Angaben seit dem 25. März 2019 vor. Ob das jetzt noch etwas nützt, ist ungewiss. Die jetzt ausgesprochene Untersagung kommt seitens des Gesundheitsamtes und wurde von der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung ausgesprochen.

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