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Osterlämmer für den Artenerhalt

Das Symbol für Unschuld

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Beitrag: Das Symbol für Unschuld

Datum: 19.04.2019
Rubrik: Gesellschaft

Schon seit Jahrtausenden ist das Lamm ein Symbol für Unschuld. Erst das Christentum gab dem Lamm die Bedeutung, die es für uns heute hat. Im neuen Testament wird Jesus als Lamm Gottes bezeichnet, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.

Er opferte sich für die sündhaften Menschen und erlöste sie damit. Die Christen feiern diese Erlösungstat bis zum heutigen Tag mit dem Osterlamm.

In der Anfangszeit des Christentums war es Brauch, zum Osterfest ein Lamm zu schlachten. Sein Fleisch wurde zur Weihe unter den Altar gelegt und als erste Mahlzeit nach der Fastenzeit am Ostersonntag gegessen.

Dass heute immer noch gern Lamm zu Ostern gegessen wird, liegt natürlich in dieser Tradition begründet. Es werden aber nicht die Lämmer gegessen, die wir im Allgemeinen unter Osterlämmern verstehen, die also im Frühjahr geboren werden.

Die Schafe von Carina Vogel dienen vielmehr dem Artenerhalt. In ihrer Herde findet sich zum Beispiel das Coburger Fuchsschaf, was eine vom Aussterben bedrohte Haustierrasse ist.

In der etwa 100 Tiere umfassenden Herde leben auch die weltweit kleinsten Schafe, die Ouessantschafe, sowie gotländische Pelzschafe, ein Pommernschaf und Kashmirziegen, die in friedlicher Eintracht mit den Schafen zusammenleben. 

Und so tollen die Schafs- und Ziegenlämmer unbeschwert herum

und ahnen noch nichts von den Härten des Lebens.

Doch davon werden sie höchstwahrscheinlich auch gar nichts erfahren, nicht, weil sie vorher schon als Braten enden, sondern weil sie für immer hier bleiben dürfen.

 

 

 

 

 

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