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Datum: 17.04.2019

Entwicklungsschritt in wachsendem Ortsteil

Erster Spatenstich für neuen Nahversorger in Bruchmühle – Besonderes Konzept mit Tankstelle

Bruchmühle (sd). Das rasante Wachstum Bruchmühles und die damit einhergehende Entwicklung verlangt nach einer guten Infrastruktur. Nach Jahren der Vorbereitung erfolgte nun der erste Spatenstich für den neuen Rewe-Markt.

Der Wunsch nach einem Nahversorgungsmarkt besteht bei den Bruchmühlern sicher schon rund 20 Jahre. Im Sommer 2015 entstand vor Ort, auf dem Grundstück zwischen Ampelkreuzung und Gewerbegebiet die Idee, hier den gewünschten Nahversorger zu bauen, wie Frank Wichmann vom Planungsunternehmen Terraplan ausführt. Man hoffe, dass die Baugenehmigungen bald erfolgen, damit zügig gebaut werden könne und im Idealfall schon zu Weihnachten die Bruchmühler in ihrem neuen Rewe-Markt einkaufen können, ergänzt Bürgermeister Arno Jaeschke. Auf 2,5 Hektar soll der Markt mit 1.800 Quadratmetern Verkaufsfläche als Green Building (besonders umweltfreundlich und energiesparend) entstehen. Dazu gesellt sich eine Tankstelle und eine Gewerbeeinheit eines jungen Unternehmens aus dem Bereich Schiffbauteile. Rund fünf Millionen Euro sollen insgesamt investiert werden.

Während Bruchmühles Ortsvorsteher Daniel Bergemann vor allem das gemeinsame Wirken als Team in der konstruktiven und zielgerichteten Planung lobte, wurde auch Rewe als Partner für die Geduld gedankt. Stellvertretend griffen Thomas Löschmann (Expansionsmanager Rewe), Ravindra Gujjula (Ortsbürgermeister Altlandsberg) Ronald Schaffer (Terraplan), Kurt Schulze (Planer) Arno Jaeschke und Daniel Bergemann symbolisch zum Spaten, um diesen Entwicklungsschritt anzustoßen. Vor allem auf bürokratisch Hürden wurde die dreijährige Vorbereitungsphase zurückgeführt.

Zahlreiche Bruchmühler wohnten dem Ereignis bei. Bislang mussten sie nach Strausberg, Petershagen/Eggersdorf oder Altlandsberg fahren, um ihre Einkäufe zu erledigen und bekommen nun bald einen der modernsten Rewe-Märkte der Bundesrepublik.

BU: Anwohner und sogar Kita-Kinder wohnten dem ersten Spatenstich bei.     Foto: BAB/sd

 

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