Regionalwetter

 

Nachrichten

Datum: 07.05.2019

Wohnen im „Wiesengrund“

Grundsteinlegung für 70 Wohnungen gelegt / Wobau investiert 12,2 Millionen Euro

Bernau (fw). In Bernau wird eine weitere Baulücke geschlossen. In der Herkulesstraße entstehen 70 barrierefreie Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungen samt Tiefgarage. Für das Bauvorhaben der Wohnungs- und Baugesellschaft Bernau (kurz: Wobau) wurde am Dienstag der Grundstein gelegt. Das Projekt, das den Namen „Wiesengrund“ trägt, schlägt mit 12,2 Millionen Euro zu Buche und wird zur Hälfte aus Eigenmitteln der städtischen Gesellschaft finanziert. Die andere Hälfte kommt von der Barnimer Sparkasse. Bis Sommer 2020 sollen die Wohnungen fertig sein. Im Anschluss daran sollen dort in zwei darauffolgenden Bauabschnitten weitere 140 Wohnungen entstehen, so dass die Wobau für insgesamt 210 neue Wohneinheiten in Bernau-Süd sorgt.

Wie bei der Grundsteinlegung üblich, wurde eine Kapsel in das Fundament gelassen. Sie war mit der aktuellen Tageszeitung, einem kompletten Münzsatz aus diesem Jahr, Bauzeichnungen und den Wünschen der beiden Geschäftsführer Antje Mittenzwei und Jens Häßler befüllt. Sie teilten ihren Gästen mit, dass es das Ziel ist, die Mietwohnungen für neun Euro pro Quadratmeter anzubieten. Derzeit liege man sowohl im Kosten- als auch im Zeitrahmen, so dass diese Vorgabe durchaus erreicht werden könne.

Bernaus Bürgermeister André Stahl half dabei, die Hülse in den Grundstein zu befördern. Er zeigte sich erfreut darüber, dass die Wobau den Geschosswohnungsbau vorantreibt und somit auch den sozialen Wohnungsbau in der Stadt fördert. „Wir brauchen einen Mix unterschiedlicher Wohnungen zu unterschiedlichen Preissegmenten“, so der Verwaltungschef. Er hoffe, dass die Preise stabil gehalten werden, so dass die Wohnungen zum geplanten Preis vermietet werden können. Wobau-Aufsichtsratsvorsitzender Othmar Nickel erinnerte sich, dass man sich vor einigen Jahren das Ziel setzte, nach brach liegenden Flächen Ausschau zu halten, um sie bebauen zu können. Sein Lob ging an die Geschäftsführer, die dieses Vorhaben konsequent umgesetzt hätten.

Landrat Daniel Kurth kam ebenfalls zu der Grundsteinlegung nach Bernau. Er äußerte seine Freude darüber, dass sich der Geschosswohnungsbau in Bernau weiterhin im Aufschwung befindet. „Wer hätte das vor 15 Jahren gedacht“, fragte er rhetorisch in die Runde. Dies sei eine wichtige Aufgabe, die die Stadt erfülle, während sich der Landkreis um die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs kümmere und in den nächsten Jahren etwa 280 Millionen Euro in Barnimer Schulen investieren werde. Er hofft, dass bei dem Bauvorhaben vor allem Unternehmen aus der Region beteiligt sind.

Foto: Frank Wollgast

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Stöbber-Erpe „auf dem richtigen Weg“

Rehfelde (sd). Zur Verbandsversammlung des Wasser- und Bodenverbandes (WBV) Stöbber-Erpe wurde in den... [zum Beitrag]

Digitalisierung bis Nachwuchs als...

Strausberg (sd). Digitalisierung, Nachwuchssicherung und aktuelle Baumaßnahmen waren einige Themen... [zum Beitrag]

19 Berufsstarter willkommen geheißen

Rüdersdorf (sd). Schon traditionell ist die Begrüßung der neuen Auszubildenden bei Cemex und den... [zum Beitrag]

Teilnehmer stehen fest

Strausberg/Eberswalde (e.b./sd). Für den diesjährigen Regionalwettbewerb Brandenburg Ost „Jugend... [zum Beitrag]

Ein Ministerpräsident, viele Fragen

Rüdersdorf (sr/sd). Großer Bahnhof in Rüdersdorf: Nach seinem Besuch im Zementwerk von Cemex... [zum Beitrag]

Finanzminister besucht Finanzamt

Für den Finanzminister des Landes Brandenburg ist ein Besuch der Finanzämter in seinem... [zum Beitrag]

Ein weiterer Baustein im Wohnumfeld

Strausberg (sd). Nicht nur Wohnungen, sondern auch das Wohnumfeld seien wichtig, unterstreicht... [zum Beitrag]

Nachwuchsparlamentarier offiziell...

Strausberg (sd). Insgesamt 18 neue Mitglieder setzen sich im aktuellen Kinder- und Jugendparlament... [zum Beitrag]

Schnellstmöglich vorankommen

Strausberg (sd). Bereits seit 26 Jahren werden Objekte in der Strausberger Altstadt Schritt für... [zum Beitrag]