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Datum: 14.05.2019
Rubrik: Gesellschaft

Pankewichtel halfen mit

Grundsteinlegung für städtische Kita, die im Frühjahr 2020 bezogen werden soll

Bernau (fw). Noch sind die kleinen Pankewichtel in Containern an der Oranienburger Straße in Bernau untergebracht. Doch in rund einem Jahr sollen sie ihre neue Kita beziehen. Dafür wurde am Dienstag der Grundstein gelegt und einige von ihnen wurden dabei kräftig einbezogen. Bernaus Bürgermeister André Stahl zeigte ihnen erst, was in die Zeitkapsel gehört. Neben Bauplänen, der aktuellen Tageszeitung und dem Magazin „Bernauer“ gehörte auch ein kleines Säckchen dazu, das klimpernde Geräusche machte. „Geld!“, wie einer der kleinen Zuschauer richtig feststellte. Aber auch Zeichnungen der Kinder wurden zusammengerollt und hineingetan. Zum Schluss kam noch ein Maskottchen der Kita dazu. Nachdem die Kapsel verschlossen wurde, wurde sie ins Fundament gemauert. Die Kita-Kinder halfen fleißig mit, den Mörtel ins dafür vorgesehen Loch zu tun – auch wenn ein oder zwei Schippen daneben gingen.

Nachdem im März dieses Jahres Baustart für die Kita am Schönfelder Weg war, ist das Fundament inzwischen fast fertig. Anschlüsse für Frisch- und Abwasserleitungen ragen hinaus. Wie Architekt Urs Ganter versichert, liege man derzeit sowohl im Kosten- als auch im Zeitplan. Im nächsten Frühjahr soll der Nachwuchs die neue Unterkunft beziehen. Derzeit sind es noch 48 Kinder, die von neun Erziehern betreut werden. In der neuen Einrichtung sollen 150 Plätze bereitstehen. Da sie im Pankepark steht, wird die Natur ins Farbkonzept einbezogen. Die Gruppenräume sollen mit Blick aufs Grün errichtet werden.

Für das Bauvorhaben sind 4,9 Millionen Euro eingeplant. Mit 2,3 Millionen Euro wird ein großer Teil durch das Fördermittelprogramm „Stadtumbau“ bezuschusst. Das Geld wird vom Bund und dem Land Brandenburg zur Verfügung gestellt. Der entsprechende Fördermittelbescheid wurde im Dezember vergangenen Jahres durch Infrastrukturministerin Kathrin Schneider übergeben. Mit dem Neubau will die Stadt Bernau ihre soziale Infrastruktur schärfen und das Kita- und Schulangebot entsprechend der Anforderungen weiterentwickeln. Für den Bau werden insgesamt 22 Gewerke benötigt. 90 Prozent haben bereits ihren Auftrag, viele Firmen kommen aus der Region.

Foto: Frank Wollgast

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