Regionalwetter

 

Nachrichten

Datum: 15.05.2019
Rubrik: Gesellschaft

Nach Herzenslust bewegen

Kindernachsorgeklinik: Junge Patienten probieren neuen Motorik-Pfad aus

Bernau (fw). Zwar steht der neue Motorik-Pfad schon seit Anfang Februar dieses Jahres auf dem Gelände der Kindernachsorgeklinik in Bernau, doch bis zur offiziellen Einweihung wurde bis Anfang Mai gewartet. „Wir wollten ja, dass die Kinder ihn bei wärmeren Temperaturen einweihen“, sagte Claudia Wilke, Pressesprecherin der Einrichtung in der Bernauer Waldsiedlung. Das ließen sich die Kinder, die sich dort derzeit mit ihren Familien in der Reha befinden, nicht zweimal sagen. Sie kletterten über die Wackelbrücke, durchquerten das Slalomelement und probierten sich an dem Tampentau aus. Das neue Spiel-Element für Kinder zwischen drei und sechs Jahren steht direkt neben einer Tischtennisplatte und nicht weit entfernt sind verschiedene Sitzmöglichkeiten. „Hier ist eine schöne Ecke entstanden“, freut sich Claudia Wilke.

Die neue Attraktion ist eine Spende des Strausberger Allianz-Vertreters Holger Thiessen und des Allianz Kinderhilfsfonds Berlin/Leipzig e.V. Jeder von ihnen sammelte 3.000 Euro, damit das Vorhaben, das insgesamt 6.000 Euro kostet, umgesetzt werden konnte. Auf diese Weise unterstützen sie schon seit mehreren Jahren verschiedene Projekte der Region. Den Strausberger überzeugte das Konzept der gemeinnützigen Einrichtung, in der sich krebs- und herzkranke Kinder nach schweren Operationen gemeinsam mit ihren Familien erholen können. Die Spende kam aber auch zustande, weil die Klinik in naher Zukunft nach Strausberg umzieht und der Investor für den Neubau am Straussee ein langjähriger Kunde ist. Der neue Parcours soll dann ebenfalls nach Märkisch-Oderland umziehen.

Der Motorik-Pfad wurde von der Handelsagentur Wachsmann in Altglietzen bei Bad Freienwalde konzipiert, geliefert und montiert. Dabei wurde darauf geachtet, dass Kinder bei der Nutzung nicht nur körperlich, sondern auch geistig gefördert werden. „Sie sollen sich ausprobieren und schauen, was sie schon können und was noch eine Herausforderung für sie ist“, erklärt Julian Wachsmann, der im Betrieb seines Vaters arbeitet. Für die Herstellung wurde Robinienholz verwendet, da es besonders langlebig und damit nachhaltig ist. Zum besseren Schutz und längerer Haltbarkeit wurde das Holz lasiert. „Das hält jetzt mindestens 30 Jahre“, ist sich der Fachmann aus Märkisch-Oderland sicher.

Foto: Frank Wollgast

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Auch nach 81 Jahren immer noch aktuell

Strausberg (sd). Alljährlich wird zum Pogromgedenken an den Jüdischen Friedhof geladen. Auch wenn nicht... [zum Beitrag]

Neue Halle am Grundschulzentrum

Petershagen (kat/sd). Unter den Augen zahlreicher Schülerinnen Schüler der fünften und sechsten Klassen... [zum Beitrag]

Jecken haben das Rathaus übernommen

Petershagen/Eggersdorf (sd). Pünktlich am 11. 11. um 11.11 Uhr haben die Jecken vielerorts die Rathäuser... [zum Beitrag]

Drachen erobern Flugplatz

Strausberg (sd). Der Einladung zum ersten Drachenfliegerfest am Flugplatz am letzten Samstag folgten... [zum Beitrag]

Fontane besuchte Strausberg

Strausberg (sd). Nicht nur anlässlich des Fontanejahres ist ein schierer Wettkampf unter Städten und... [zum Beitrag]

Bereit zum Neustart

Strausberg (sd). Nach außen scheinen die Aufräumarbeiten nach dem Brand im Sommer im Handelscentrum... [zum Beitrag]

Über den Einbruchschutz hinaus

Hoppegarten (sd). Beim Tag der Sicherheit im Hoppegartener Gemeindesaal wurde ebenso deutlich, dass... [zum Beitrag]

Pflegebrücke wurde ausgezeichnet

Rüdersdorf/Potsdam (e.b./sd). Vielfach engagiert sich Jana Tschakert für die Belange Pflegebedürftiger,... [zum Beitrag]

Bruchtest der anderen Art

Lichtenow (sd). Meister im Judo, Karate, Jiu Jitsu oder Aikido zu sein, ist eine Sache, doch Marcel... [zum Beitrag]