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Datum: 15.05.2019
Rubrik: Gesellschaft

Von Allergien und Krebs

Medizinischer Dienstag in Eberswalde

Einmal im Monat findet im Eberswalder Paul-Wunderlich-Haus der medizinische Dienstag statt.

Thema der Veranstaltung waren diesmal Lungenerkrankungen und wie diese zu behandeln sind.

Den Anfang machte Dr. Christoph Arntzen vom Krankenhaus Angermünde. Er informierte die Zuschauer über Allergien verschiedener Art.

Auf den ersten Blick scheinen diese nur eine leichte Beeinträchtigung für die Lunge zu bilden.

In seinem Vortrag sprach er darüber, dass Allergien je nach Art und Anfälligkeit sehr gefährlich für den Menschen sein können.

Besonders unentdeckte Allergien können zu einem einschneidenden Problem werden.

Im Laufe seines Vortrags sprach er über die Vermeidung von Allergenen und weiteren Möglichkeiten, sich gegen die Allergie zu schützen und ihr vorbereitet zu begegnen.

Über eine weitere Volkskrankheit, die vielen bisher unbekannt ist, referierte der Pulmologe Dr. Christian Markoff vom MVZ Finowfurt.

Die COPD, zu deutsch chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, wird vor allem durch das Rauchen von Tabak ausgelöst.

Schon das Passivrauchen kann dabei genügen, doch auch erbliche Veranlagungen oder Feinstaub können zu einer COPD führen.

Ist die Krankheit erst einmal da, muss sie noch erkannt werden. Schnell treiben die Beschwerden die Betroffenen in einen Teufelskreis körperlicher Inaktivität, wodurch die Symptome sich weiter verstärken.

Bleibt die COPD unbehandelt, können die Beschwerden sogar lebensbedrohliche Züge annehmen.

Bei der Diagnostik werden zu allererst andere Beschwerden wie Lungenkrebs ausgeschlossen.

Über diese sprach abschließend der Leiter der Thorax-Chirurgie am Werner-Forßmann-Krankenhaus, Prof. Dr. Arpad Pereszlenyi.

Neben der Häufigkeit des Auftretens von Lungenkrebs ging er besonders auf die Behandlungsmöglichkeiten und die Heilungschancen ein.

Besonderes Augenmerk legte er auf moderne Methoden, die Schäden an der Lunge während der Operation auf ein Minimum beschränken.

Bericht/Kamera/Schnitt: Wilhelm Zimmermann

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