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Datum: 13.06.2019
Rubrik: Gesellschaft

Bäume vor Ort verarbeiten

Mit einem mobilen Sägewerk im Wald

Auf den ersten Blick würde man es nicht vermuten, aber was hier unterwegs ist, ist ein richtiges Sägewerk.

Normalerweise werden geschlagene Bäume zum Sägewerk transportiert. In diesem Fall kommt das Sägewerk aber zum Baum.

Im Wald angekommen braucht das mobile Sägewerk zunächst einen stabilen Stand. Dafür werden die Stützen herabgelassen und das Sägewerk aufgebockt.

Dabei ist es wichtig, dass die Holzauflage in Waage gebracht wird.

Anschließend wird die Säge in ihre Startposition gebracht und dann fehlen nur noch die Baumstämme, die aufgeschnitten werden sollen.

Praktischerweise lädt sich die Säge die Stämme mit Hilfe einer Hydraulik selbst auf, so dass hierfür kein weiteres Gerät oder gar Helfer benötigt werden.

Wenn die Stämme stabil liegen, kann losgesägt werden.

Dabei fährt die Bandsäge über die ruhenden Stämme und schneidet sie dabei in der eingestellten Dicke auf. In diesem Fall sollten es Bretter werden.

Aber natürlich kann die Säge auch Bohlen und Kanthölzer schneiden, ganz wie es der Kunde wünscht.

Das mobile Sägewerk ist besonders für Waldbesitzer interessant, da das Angebot an Holz zurzeit relativ groß ist und die Sägewerke daher nur ausgewähltes Holz aufkaufen.

Aber Uwe Bruchmann fährt mit seinem Sägewerk nicht nur in die Wälder. Er schneidet auch für Privatkunden Baumstämme auf.

Das Verarbeiten von Holzstämmen ist für Uwe Bruchmann aber nicht nur Broterwerb. Ihn fasziniert der Gedanke der Nachhaltigkeit, dass aus dem gefällten Baum noch etwas entsteht und er nicht gehäckselt und im Holzkraftwerk verbrannt wird.

Und so liegt es in seiner Ehrfurcht vor dem oft über Generationen gewachsenen Baumaterial begründet, dass Uwe Bruchmann ein ansehnliches Holzlager unterhält.

Hier lagern Bohlen, Bretter und Balken aus unterschiedlichsten Holzsorten, die darauf warten, dass noch etwas Schönes aus ihnen entsteht.

 

 

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