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Datum: 16.07.2019
Rubrik: Gesellschaft

Wasser für das Labormobil

VSR-Gewässerschutz untersucht Brunnenwasser auf Schadstoffe

Der Sommer ist zwar in diesem Jahr weniger trocken als im letzten, doch der Regen reicht für die Vegetation bei weitem nicht aus, und so sind viele Gartenbesitzer darauf angewiesen ihren Garten mit viel Wasser zu versorgen.

Das bringt allerdings die Trinkwasserversorger an ihre Kapazitätsgrenzen, da der Wasserdruck durch die Entnahme von Gartenwasser oft nicht mehr aufrechterhalten werden kann und die Trinkwasserversorgung somit vielerorts gefährdet ist. Einige Gemeinden im Barnim haben daher schon ein Entnahmeverbot zur Bewässerung von Grundstücken verhängt.

Wer einen eigenen Brunnen hat, ist davon allerdings nicht betroffen, doch ob die Wasserqualität ausreicht um etwa auch Gemüse zu wässern, ist vielen Brunnenbesitzern oft nicht bekannt.

Wer darüber Gewissheit haben will, ob sein Brunnenwasser gesundheitsgefährdend ist, kann es testen lassen.

Die gemeinnützige Organisation VSR-Gewässerschutz bietet mit seinem Labormobil unterschiedliche Analysen des Brunnenwassers für Gartenbesitzer an. Hier kann man seine Wasserprobe abgeben, die dann in einer Grunduntersuchung noch vor Ort auf ihren Nitrat-, Säure- und Salzgehalt untersucht wird. Gegen weitere Kostenbeteiligungen werden umfangreichere Untersuchungen auf Parameter wie Eisen, Phosphat oder Bakterien angeboten.

Die Ergebnisse dieser Analysen werden dann mit einer Bewertung per Post zugesandt.

Diese Woche hat das Labormobil in Bernau Halt gemacht und die Nachfrage war auch für den VSR-Gewässerschutz überraschend groß. Nach gut einer Stunde waren bereits über 140 Proben abgegeben worden. Nur ein verschwindend geringer Anteil davon wollte lediglich eine Grunduntersuchung haben. Für die meisten scheint es auch von Interesse zu sein, ob ihr Brunnenwasser Trinkwasserqualität hat.

Wer nicht auf den nächsten Halt des Labormobils in seinem Ort warten möchte, kann seine Brunnenwasserprobe auch gern per Post an den VSR-Gewässerschutz schicken.

 

 

 

 

 

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