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Datum: 06.08.2019

(Handwerks)Probleme angehen

Hubertus Heil besucht Bildungsstätte und diskutiert mit Gästen

Hennickendorf (sd). Nachdem der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, an der Grund- und Oberschule Rüdersdorf für die Reform des Bildungs- und Teilhabepakets warb, ging es anschließend um das Handwerk und seine Herausforderungen.

Etwas überrascht waren die Auszubildenden in der Bildungsstätte der Handwerkskammer in Hennickendorf, als plötzlich großer Auflauf herrschte und Hubertus Heil das Gespräch mit ihnen suchte. Doch die teils großen Unterschiede der Ausbildungsvergütungen - schon innerhalb eines Ausbildungsberufs - waren nur ein Thema. Elske Hildebrandt und Wolf-Harald Krüger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) Region Ostbradenburg hatten ihn auf Anregungen hin eingeladen.

Dem kleinen Rundgang durch die Bildungsstätte folgte eine Podiumsdiskussion mit rund 50 Gästen. Sowohl Azubis und Ausbilder als auch Bürgerinnen, Bürger und Gewerbetreibende waren gekommen. Über den Beginn der Berufsorientierung bereits in der Kita, Integrationsarbeit, Fachkräftemangel bis zu einer Neuregelung des Renteneintritts mit verkürzten Arbeitszeiten reichte die Themenspanne. „Wir haben viele Potentiale, die es zu nutzen gilt“ und „die Arbeit muss zum Leben passen“ sind nur einige Schlagworte, die der Bundesminister einwarf. Einige Schwerpunkte wolle er noch in diesem, spätestens nächsten Jahr angehen. Auch versuchte Hubertus Heil etwas die Angst vor der Digitalisierung zu nehmen, würden doch nach Prognosen 1,3 Millionen Jobs verloren gehen, während 2,6 Millionen neue geschaffen würden.

BU: Bundesminister zum Greifen nah während des Unterrichts - Hubertus Heil (ZWeiter von rechts) suchte auch mit den Auszubildenden im Kfz-Bereich das direkte Gespräch.     Foto: BAB/sd

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