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Datum: 16.09.2019
Rubrik: Gesellschaft

Nun bis zu 250 MBit/Sekunde an der „Pflaumenplantage“

Rund 550 Haushalte profitieren vom technischen Ausbau – Telta bringt per Super Vectoring mehr Tempo fürs Internet

Strausberg (e.b./aur/sd). Eine schnelle Internetanbindung ist mittlerweile bei zahlreichen Neubauprojekten selbstverständlich und gehört neben Strom und Wasser immer mehr zum Grundbedarf. Vielfach können bereits vorhandene Leitungen durch verhältnismäßig kleine und kostengünstige Eingriffe „beschleunigt“ werden, wie Anwohner des Wohngebiets „Zur Pflaumenplantage“ nun selbst erleben können.

Die EWE-Tochtergesellschaft TELTA Citynetz GmbH mit Sitz in Eberswalde ist bestrebt, ihren Kunden möglichst stabile und schnelle Verbindungen zu ermöglichen. Daher wird auch im Strausberger Stadtgebiet in den lokalen Breitbandausbau investiert. Zur offiziellen Inbetriebnahme der neuen Technik im Wohngebiet „Zur Pflaumenplantage“ im Norden der Stadt trafen sich Bürgermeisterin Elke Stadeler, TELTA-Geschäftsführer Guido Ullmann und der Leiter der IT und TK bei TELTA, Niels Graupe.

Während Neubaugebiete immer öfter schon von Beginn an mit Glasfaserleitungen ausgestattet werden, die naturgemäß deutlich höhere Übertragungsraten ermöglichen, ist es auch möglich, bereits vorhandene Leitungen mit neuer Technik zu beschleunigen. „Das Wohngebiet ist eines von dreien, deren Telekommunikationsinfrastruktur Anfang der 2000er Jahre von unserer Muttergesellschaft EWE erschlossen wurde“, erläutert Guido Ullmann. Wie bereits im Frühsommer von EWE angekündigt, übernehme TELTA die Direktbaugebiete in den erschlossenen Randberliner Gemeinden und rüste diese auf die neuste DSL-Technologie um, führt Ullmann weiter aus. Per sogenannter Super-Vectoring-Technologie seien Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 250 Megabit pro Sekunde möglich.

Zudem werde beim Ausbau des schnellen Internets eng mit den örtlichen Partnern der Strausberger Wohnungsbaugesellschaft (SWG) und der Wohnungsbaugenossenschaft „Aufbau“ kooperiert, ergänzt Niels Graupe. Schnelle Verbindungen, nicht nur in der Infrastruktur, gehören immer mehr zum Qualitätsstandard von Städten und Gemeinden, erklärt Elke Stadeler und begrüßt die Initiative von EWE und seiner Tochter TELTA. „Mit dieser zukunftssicheren Infrastruktur sind die Bürgerinnen und Bürger sehr gut für die Digitalisierung in all ihren Facetten gerüstet. Denn wir merken, eine zuverlässige Internetanbindung ist ein zunehmend bedeutender Standortfaktor“, ergänzt Strausbergs Bürgermeisterin.

TELTA bietet den angeschlossenen Häusern in den Strausberger Wohngebieten „Zur Pflaumenplantage“, „Mondsee“ und „Träumen unter Bäumen“ Highspeed-Internet mit hohen, sicheren Übertragungsraten, erklärt Niels Graupe. Betroffene Haushalte werden angeschrieben und über die zukünftigen Anschlüsse sowie entsprechende Highspeed-Produkte der TELTA informiert. „Alle Kunden haben die Wahlmöglichkeit, bei EWE zu bleiben oder die höheren Bandbreiten von TELTA zu bekommen“, kündigt Guido Ullmann an. Kein Kunde müsse befürchten, ohne Telefon oder Internet zu sein.

Nach dem technischen Ausbau in Strausberg werde TELTA die EWE-Direktbaugebiete in Hoppegarten und Petershagen übernehmen und technisch modernisieren. „Hohe Datenübertragungsraten sind heutzutage enorm wichtig, sowohl für Privathaushalte, als auch für Gewerbebetriebe“, so Guido Ullmann. Das Unternehmen prüfe daher stetig, wo technische Optimierungen und Breitbandausbau in Neubaugebieten realisiert werden können.

Niels Graupe (links), Elke Stadeler (rechts) und Guido Ullmann (Zweiter von rechts) verfolgen wie Systemingenieur Dietmar Lüdke (Mitte) überprüft, ob am neuen Verteilerpunkt alles so läuft, wie es soll. Foto: BAB/sd

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