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Datum: 17.10.2019
Rubrik: Gesellschaft

Mit schwerem Gerät in die Teiche

Eichbuschteiche im Schlosspark Börnicke werden ausgebaggert

Für die Freunde von Baumaschinen gibt es zurzeit in Bernaus Stadtteil Börnicke etwas ganz Besonderes zu entdecken. Denn hier ist ein doch eher selten anzutreffender Amphibienbagger im Einsatz. Mit seiner Hilfe sollen die Eichbuschteiche im Schlosspark Börnicke etwa einen halben Meter tief ausgebaggert werden.

Aufgrund des niedrigen Wasserstandes kann er sein volles Potential nicht einmal ausschöpfen, denn der Bagger kann auch schwimmen. 

Der Schlosspark Börnicke, in dem der Amphibienbagger tätig ist, gehört zum Flora-, Fauna- und Habitatschutzgebiet Barnim- Börnicker Feldmark und ist gleichzeitig auch Gartendenkmal. Mit der Teilsanierung der Eichbuschteiche sollen die Lebensverhältnisse für aquatische Lebewesen wie Rotbauchunke, Kammmolch und einige Froscharten verbessert werden. 

Der ausgebaggerte Schlamm wird zunächst in Trockenbecken zwischengelagert, wo er sich absetzen und trocknen soll, bevor er dann im festen Zustand der Deponie zugeführt werden kann.

Hier am Trockenbecken ist währenddessen ein Team von Archäologen im Einsatz auf der Suche nach Fundstücken vom Grund der Teiche. Mit Magneten durchfahren sie den Schlamm in der Hoffnung, dass ihnen zumindest Stücke aus Eisen nicht entgehen. 

Einen Fund gibt es schon zu verbuchen. Die metallene Vogelskulptur ist allerdings in der Baggerschaufel gefunden worden, und da sie höchstwahrscheinlich aus Bronze und daher nicht magnetisch ist, wäre sie den Archäologen auch entgangen.

Aber den Archäologen bleibt noch viel Zeit, historische Fundstücke aus dem Schlamm zu fördern. Bis zum Ende des Jahres wird die Sedimententnahme voraussichtlich noch dauern. 

Noch zufriedener wären sicher alle, wenn es nun noch gelänge, einen öffentlichen Rundweg durch den Park zu schaffen, was bislang an den unterschiedlichen Interessen der darin involvierten Grundstücksbesitzer gescheitert ist. Aber das ist eine andere Baustelle.

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