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Datum: 02.12.2019
Rubrik: Gesellschaft

Die besten Gerüstbauer

Bundesleistungswettbewerb des Gerüstbauerhandwerks fand in Bernau statt

Wer ist der Beste Gerüstbauer seines Jahrgangs? Um diese Frage zu beantworten, kamen vergangene Woche die Landessieger der einzelnen Bundesländer in Bernau zusammen um sich miteinander zu messen. Um an dem Bundesleistungswettbewerb teilnehmen zu können, mussten die Gerüstbaugesellen ihre Gesellenprüfung mit mindestens einer 2 in der praktischen und einer  in der theoretischen Prüfung abgelegt haben.

Das Land Brandenburg konnte einen Vertreter nach Bernau schicken. Es wurde beim Bundesleistungswettbewerb von Mareno Woitow vertreten, der mit dem Gerüstbauerhandwerk seinen Traumberuf erlernt hat. Mareno Woitow hat aber noch weitreichendere Ziele.

Dass bei diesem Bundesleistungswettbewerb nur so wenig Landessieger antreten konnten, liegt sicher auch in den hohen Leistungsanforderungen des Gerüstbauerhandwerks begründet.

Bei dem Leistungswettbewerb wurde zunächst theoretische Kenntnisse abgefragt, wie zum Beispiel zu Ständerlasten und Bodenpressung. Außerdem musste die vorgegebene Belastung einer Betondecke von den Teilnehmern gegengeprüft werden.

Danach folgte die praktische Überprüfung der Fähigkeiten an einem Stahlrohrkupplungsgerüst nach Vorgabe einer Skizze.

Auch auf die Arbeitssicherheit wurde beim Leistungswettbewerb viel Wert gelegt, etwa ob die persönliche Schutzausrüstung vorhanden ist, wie sich der Teilnehmer auf dem Gerüst bewegt und er sich absichert.

Eine weitere Prüfungsaufgabe war die Fehlersuche an einem so genannten Fehlergerüst.

Fehler beim Stellen von Gerüsten können zu Unfällen führen und lebensbedrohlich sein. Insofern bringt der Beruf des Gerüstbauers eine große Verantwortung mit sich und erfordert eine hohe Kompetenz. Aber auch dieser Handwerksberuf hat Nachwuchssorgen und viele offene Ausbildungsplätze können nicht besetzt werden.

Einem Gerüstbauer gehen im laufe eines Arbeitstages drei bis fünf Tonnen Gerüstbaumaterial durch die Hände. Da ist gute Teamarbeit unerlässlich, die den Beruf des Gerüstbauers besonders auszeichnet.

Unser Vertreter aus Brandenburg hat beim Bundesleistungswettbewerb den zweiten Platz belegt. Eine handwerkliche Leistung, der man nur Respekt zollen kann.

 

 

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